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Stillgeschichte, die Zweite: Was tun bei Schmerzen der Brust beim Stillen aufgrund von M. Raynaud und Vasospasmus

Nachdem ich bei meinem ersten Kind so schreckliche Schmerzen beim Stillen hatte (hier nachzulesen: http://leoniejoos.com/blog/post/meine-stillgeschichte-m-raynaud-der-brust/), wollte ich mich auf das nächste Kind und das Stillen umso besser vorbereiten.

Diese Vorbereitung begann schon während der Schwangerschaft. Ich informierte meine Hebamme und meine Gynäkologin bezüglich der Problematik und versicherte mich ihrer Unterstützung. Wir erarbeiteten einen „Plan“, wie wir vorgehen würden. Dieser enthielt mehrere Rückfallebenen, so dass ich immer noch eine Hilfsmöglichkeit mehr gehabt hätte, wenn etwas nicht geholfen hätte. Das Niederschreiben meiner ersten Stillgeschichte unter Tränen, war auch ein wichtiger Schritt, in dem Prozess, mich für etwas Neues vorzubereiten. Ich wollte nicht, dass unbewusste alte Ängste und Glaubenssätze, wie z.B. „ich kann gar nicht ohne Schmerzen stillen“ mich innerlich ausbremsen. Im Gegenteil, ich sagte mir immer wieder positive Sätze vor, wie „ich werde mein Baby gut stillen können“ oder „wenn die Schmerzen wieder auftauchen habe ich so viele Möglichkeiten, damit umzugehen“.

Die Anfänge des Stillens

Als mein Töchterchen dann kam, war es eine selbstbestimmte, großartige Geburt. Im Anschluss konnte ich sie ganz intuitiv anlegen und so verbrachten wir die ersten 24 Stunden im Bett. Doch am nächsten Tag abends hatte ich dann Schwierigkeiten, sie an die Brust zu bekommen. Die Brustwarze war zu flach, alles zu fettig und flutschte ihr immer wieder weg. Sie schrie, ging jedoch nicht an die Brust. Nach aufreibenden Stunden riefen wir nachts notfallmäßig die Hebamme und kaum war diese auf dem Weg, ging die Kleine wieder ran und trank gut. Ich entschied mich allerdings in den Folgetagen das Stillhütchen zur Hilfe zu nehmen, um ihr das Fassen der Brustwarze zu erleichtern. Vor allem mit dem Milcheinschuss an Tag 2 wurde es für sie nochmal schwerer anzudocken. Mit dem Hütchen ging es gut und es schonte auch ein bisschen meine Brustwarzen, die schon ziepten. Das Hütchen war nicht mein Ideal, aber immerhin war es damit überhaupt möglich und wir haben es nach 1-2 Wochen gut wieder wegbekommen. Sie hat es nämlich einfach irgendwann nicht mehr genommen und wollte die Brust direkt. Die Kleine verlor in den ersten 5 Tagen 10% ihres Geburtsgewichtes, was normal, aber trotzdem irgendwie beängstigend war. Doch nach einer Woche hatte sie es schon fast wieder drauf und seitdem hat sie auch nicht aufgehört ordentlich zuzulegen.

Kleine Schwierigkeiten

Ich hatte immer mal wieder Schmerzen in der Brust und nach 2 ½ Wochen (und später nochmal) auch einen entzündlichen Milchstau. Doch aufgrund der vergangenen Erfahrungen konnten wir das immer schnell in den Griff kriegen. Ich konnte immer nicht sagen, ob die Schmerzen eher von wunden Brustwarzen kamen oder ob es tatsächlich schon „mein“ M. Raynaud Schmerz ist. Bei meinem Sohn waren die Schmerzen gleich in der ersten Woche unerträglich geworden und jetzt waren sie vernachlässigbar gering. Als es dann mal ein paar Tage kühler wurde, merkte ich schon, dass es der Vasospasmus-Schmerz ist und die Brustwarzen verfärbten sich öfter weiß. Doch ich konnte es immer aushalten oder mir mit Wärme gut helfen. Und auch jetzt, wo das Klima zunehmend kühler wird funktioniert das Stillen gut und meistens fast schmerzfrei. Ich spüre zwar eher das Nachbrennen in der Brust, bin kälteempfindlicher und die Brustwarzen fühlen sich an, als wären sie wund. Aber damit kann ich gut umgehen und habe noch viele Möglichkeiten, sollte es nicht mehr auszuhalten sein.

Hilfestellungen gegen Schmerzen beim Stillen:

Um anderen Mamas mit den gleichen Problemen zu helfen, liste ich im Folgenden mal ALLES auf, was ich für ein gutes Stillen dieses Mal getan habe:

Zeitpunkt der Geburt und des Stillbeginns timen!

Da ich wusste, dass meine Schmerzen kälteabhängig sind, war schon nach der Stillzeit mit meinem Sohn klar, dass unser nächstes Kind ein Sommerbaby werden sollte. Also haben wir es dieses Mal ganz konkret darauf angelegt und „geplant“ in welchem Zeitraum unser 2. Kind kommen und damit auch wann es gezeugt werden sollte. Hätte es nicht geklappt, hätten wir tatsächlich einige Monate auf den nächsten Sommer gewartet. Doch wir hatten großes Glück, die kleine Sternschnuppe ist unserer Einladung gefolgt<3

Ich habe mich schon nach der letzten Stillzeit umfassend informiert und dies auch während der Schwangerschaft weiterhin getan. Von Beginn an habe ich mich der Unterstützung meiner Hebamme und Gynäkologin versichert. Sie kannten das Krankheitsbild und waren bereit, sich darüber hinaus zu informieren und mir zur Seite zu stehen, sollte ich etwas von ihnen brauchen (z.B. Rezept für das Medikament oder eine elektrische Pumpe).

Aufarbeitung der vorangegangenen Stillgeschichte

Nach der vergangenen, kampfreichen Stillgeschichte war mir klar, dass das mich eventuell (unbewusst) belasten könnte. Deswegen habe ich Altes aufgearbeitet. Besipielsweise indem ich meine Stillgeschichte aufschrieb, darüber sprach und mir eine positive Herangehensweise erarbeitete. Einerseits arbeitete ich an meiner Einstellung und meinen Gedanken zu meiner Brust und zum Stillen. Andererseits schuf ich mir durch all die hier aufgelisteten möglichen Maßnahmen eine Sicherheit, dass es wahrscheinlich klappen würde und ansonsten immer noch eine Rückfallebene gab. Würde alles nichts helfen und ich am Ende wirklich nicht stillen können, dann könnte ich ja immer noch pumpen, wie bei meinem Sohn. Doch dieses Mal ging ich besser vorbereitet und mit umfangreicherem Wissen hinein, so dass es viel leichter werden würde. Ich hatte also eine geplantes Vorgehen für den Fall wenn der Schmerz auftaucht bis hin zum Nicht-Stillen, Pumpen und Muttermilch mit dem Fläschchen geben.

Schon in der Schwangerschaft zu beachten:

Während der Schwangerschaft achtete ich darauf, dass ich keine Genussmittel zu mir nehme, die eine gefäßverengende Wirkung haben. Ich verzichtete auf alles, was Koffein enthält und schweren Herzens auch auf Teein in meinem geliebten Earl Grey und Grünen Tee. Der Verzicht auf Nikotin sollte selbstverständlich sein! Außerdem habe ich es in der Schwangerschaft vermieden Magnesium zu nehmen (z.B. wegen Wadenkrämpfen). Durch ein plötzliches Absetzen nach der Geburt tauchen die Vasospasmen (Gefäßkrämpfe) in der Brust während des Stillens häufiger auf. Manchmal muss man sogar auf Schokolade verzichten… Hart!

Üben! Üben! Üben!

Nach der Geburt meiner Tochter übte ich das richtige Anlegen. Das hat am Anfang  manchmal richtig lange gedauert und sich erst nach einigen Wochen richtig eingespielt. Auch wenn Mama und Baby die intuitiven Fähigkeiten zum Stillen haben, so dauert es, bis es ganz einfach klappt. Da muss eine vielleicht nicht gerade gut zu fassende Brustwarze bei zusätzlich noch praller und fettiger Brust (dank der Talgdrüsen, die dafür da sind) in dem kleinen Mund des Neugeborenen genau den Saugpunkt zwischen festem und weichem Gaumen treffen und das Kleine ruckelt womöglich auch noch mit seinem Köpfchen herum. Wenn ich als Mama dann immer gestresster und verzweifelter werde und das Baby womöglich schreit, wird’s noch viel schwieriger! Aber das ist NORMAL. Deswegen ist ein geschütztes, entspanntes Wochenbett so wichtig! Mama und Baby haben nur die Aufgabe, sich kennen zu lernen und das Stillen zu üben. Wenn das gut läuft, kann auch mal Besuch kommen…

Eine gute Anlegetechnik

Mir hat es geholfen, mein Baby asymmetrisch anzulegen. D.h. die Brustwarze gelangt nicht mittig in den Mund, sondern weiter oben, was hilft den Saugpunkt besser zu treffen und die Brustwarze zu schonen. Eine gute Videoanleitung findet ihr hier:

Regine Gresens: https://www.youtube.com/watch?v=3ndDvLDdfCo (ausführliche Anleitung – deutsch)
Dr. Jack Newman: https://www.youtube.com/watch?v=NO5ZDKynaD0 (schnelles Zeigen – englisch)

Auch das muss man geduldig üben! Und das Baby sollte frühzeitig angelegt werden, Dazu gilt es auf  die ersten Hungerzeichen (Schmatzen, Mund aufreißen, Kopf ruckeln, Händchen „fressen“) zu achten. Viele Babys geben sogar noch frühere Zeichen, wie z.B. eine andere Atmung, ein Räuspern oder Husten… Beobachte dein Baby in den ersten Tagen, dann lernst du es sehr schnell zu verstehen. Am Besten solltest du die Stillzeit vorbereiten. Richte dir ein bequemes Plätzchen ein, an dem du in deiner Lieblingsstillposition (ausprobieren, Ideen hier: https://www.still-lexikon.de/stillpositionen/) schnell und komfortabel Stillen kannst. Hab immer was zu trinken, evtl. auch Hilfsmittel, wie Hütchen oder eine Beschäftigung bereit. Ich habe JEDES MAL nach meinem Mann gerufen, weil ich mein Wasser vergessen hatte und während des Stillens solchen Durst bekam. Irgendwann kam er dann selbst schon mit der Trinkflasche (Glas geht im Liegen schlecht) angerannt.

Brustwarzen schützen

Es ist unglaublich wichtig die Brustwarzen zu schützen. Erstens, weil diese sowieso in der Anfangszeit überreizt sind. Und zweitens, weil sich die Gefäßkrämpfe durch schmerzende Brustwarzen noch verschlimmern können. Das Allerwichtigste ist dabei eine gute Anlegetechnik, wie z.B. oben beschrieben. Wenn das Saugen des Babys nach 30 Sekunden noch weh tut bzw. du das Gefühl hast, es „sitzt“ nicht richtig, dann lieber nochmal lösen. Dazu mit dem kleinen Finger in den Mundwinkel gehen, um das Vakuum aufzuheben und dann ordentlich neu anlegen. Manchmal musste ich das mehrmals machen, bis es gepasst hat!

Bei Vasospasmen sollen die Brustwarzen NICHT an der Luft trocknen, sondern schnell bedeckt und warm gehalten werden. Ich weiß, das ist der Heilung zuträglich, aber in diesem Fall leider kontraproduktiv. Also sofort die Brust(-Warze) wieder einpacken. Oder noch besser schnell ganz dick mit Brustwarzensalbe (Lanolin aus dem Drogeriemarkt oder Brustsalbe von Stadelmann aus der Bahnhofsapotheke – Werbung) einschmieren und dann warm einpacken. Ich fand die Beinwell-Salbe der Bahnhofsapotheke am besten, außerdem helfen Kompressen aus warmen schwarzen Teebeuteln, um die Brustwarzen einerseits zu wärmen und andererseits durch die Gerbstoffe unempfindlicher zu machen. Das Tragen eines BH’s empfehle ich nicht unbedingt, da der Druck eine krampfende Wirkung haben kann. Wenn es doch sein muss, kann man einen Brustwarzenschutz verwenden (Wiener Brustdonuts: http://www.stillen-institut.com/media/der-wiener-brustdonut.pdf).

Wärme & Massage

Insgesamt ist das Warmhalten des Oberkörpers, insbesondere der Brust und des Schulter-Nacken-Bereiches bis zum Ellenbogen wichtig, um die Krämpfe zu verhindern. D.h. Wärmflaschen auf die Brustwirbelsäule, sowie vor und nach dem Stillen auf die Brust. Warme Duschen und Bäder, später auch Sauna (mit warm halten danach), Rotlicht oder warme, feuchte Kompressen helfen. Feuchte Wärme hilft am besten, trockene Kälte verstärkt den Schmerz am meisten. Wenn’s draußen kühler wird Unterhemden aus Wolle-Seide oder Merino anziehen, ich überlege sogar mir solche Klick-Wärmespender in den BH-zu schummeln o.ä.;-)

Massagen des Brustmuskels, der Brust zum Anregen des Milchspendereflexes (Anleitung siehe hier: https://www.youtube.com/watch?v=d7c4Oa24MQQ) und der Brustwirbelsäule können dafür sorgen, dass sich der Bereich entspannt und die Milch leichter fließt. Außerdem kann man den Brustmuskel dehnen (Beispiel hier: https://www.youtube.com/watch?v=oMv9n2hPELo) und sollte die Brustwirbelsäule beweglich halten, z.B. mit dem Katzenbuckel aus dem Yoga. Ebenfalls in diesem Bereich können wärmende Salben, wie z.B. Kupfersalbe von Weleda (Werbung) einmassiert werden (nicht auf die Brustwarzen bringen).

Nahrungsergänzungsmittel und Medikamente

Von den Nahrungsergänzungsmitteln helfen hochdosiertes Magnesium und 2/3 der Menge davon Calcium. Ich habe, als es gut lief, das Calcium abgesetzt und das Magnesium runter dosiert. Später habe ich es dann ganz abgesetzt. Als es kühler wurde bzw. ich es wieder deutlicher spürte, habe ich aber damit wieder angefangen und nehme jetzt 2x400mg. täglich.  Soja-Lecithin regt den Milchfluss an. Gibt’s in der Drogerie und man nimmt 3 Tabletten täglich. Außerdem versuche ich, viel Vitamin B6 im Komplex mit Niacin als Nahrungsergänzungsmittel und in der Ernährung zu mir zu nehmen. Leider gibt es Vitamin B6 bei uns nicht so hoch dosiert, wie es eigentlich notwendig wäre… Es gibt auch homöopathische Heilmittel, die helfen können. So habe ich am Anfang z.B. 2 Spascupreel-Tabletten von Heel (Werbung) vor jedem Stillen genommen. Mindestens 4x täglich sollte man diese  nehmen. Als schulmedizinisches Medikament hat sich Adalat mit dem Wirkstoff Nifedipin bewährt. Allerdings sollte es nach ausführlicher Rücksprache mit Arzt oder Ärztin und gemäß des hier (https://www.breastfeedinginc.ca/informations/vasospasm-and-raynauds-phenomenon/) vorgeschlagenen Therapieplans eingenommen werden.

Der Notfallplan

Mir hat es geholfen zu wissen, dass ich in letzter Instanz auch wieder Pumpen könnte. Hätte alles nichts geholfen, so hätte ich das Medikament genommen. Es ist zwar stillverträglich (siehe Embryotox: https://www.embryotox.de/arzneimittel/details/nifedipin/), aber ich habe im Eisfach einen Vorrat an abgepumpter Muttermilch angelegt, um die erste Stillmahlzeit nach der Medikamenteneinahme zu ersetzen. Das unterliegt alleine meiner persönlichen Paranoia: Pumpen zu Beginn der Stillzeit empfiehlt sich nicht, erst nach 6 Wochen hat sich die Angebot-Nachfrage an Muttermilch eingependelt. Doch ich wollte einen Vorrat haben, denn dann hätte ich während der ersten Stillmahlzeit das Medikament genommen, damit es erst danach in die Muttermilch gelangt. Die nächste Mahlzeit hätte ich aus meinem Vorrat per Flasche gegeben und gleichzeitig abgepumpt (und die Milch verworfen), um die Milchmenge nicht zu verlieren. Somit hätte meine Kleine erst in der 3. Mahlzeit Muttermilch erhalten, in der ggf. noch sehr geringe Rückstände des Medikaments wären. Ich weiß, das klingt ziemlich gruselig und aufwändig, v.a. weil es gar nicht nötig wäre. Aber ich hätte mich damit besser gefühlt meinem Baby so wenig wie möglich von dem Medikament zukommen zu lassen. Und für einen 2- Wochen-Zeitraum der Medikamenteneinnahme wäre das für mich auch zu schaffen gewesen.

Kein Stress – viel Kuscheln

Am allerwichtigsten ist es, Stress in dieser sensiblen Anfangszeit zu vermeiden. Eine Entlastung durch den Partner oder andere liebe nahestehende Personen ist unabdingbar. Ich weiß, dass viele Männer die Elternzeit gerne später nehmen, wenn sie mit dem Baby etwas „anfangen“ können. Aber diese erste Zeit ist so wichtig und prägend für die Gesundheit von Mutter und Kind, dass der Partner zumindest die 6 Wochen Wochenbett zuhause sein sollte. Notfalls kann eventuell eine Haushaltshilfe oder ein Angebot von Stadt oder kirchlichen Trägern bzw. eingekaufte Dienstleistungen (Wach- & Putzhilfe, Vorgekochtes oder Lieferservice etc.) in Anspruch genommen werden. Mein Mann hat vorgearbeitet und 7 Wochen (!!!) überstundenfrei genommen, da Elternzeit wegen der drastischen finanziellen Einbußen für uns leider nicht infrage kam. Das war das größte Geschenk, das er mir machen konnte und ein Segen für den Stillstart. Gerade wenn das Stillen noch geübt werden muss und die Mama sich deswegen verletzlich fühlt, empfehle ich auch keinen Besuch im Wochenbett, d.h. zumindest in den ersten 1-2 Wochen. Und danach nur sehr zurückhaltend. Ein guter Stillstart braucht viel Oxytocin und viel Haut an Haut Kontakt. Wir haben tagelang (fast nackt) im Bett gekuschelt. Da kann man Besuch dann eher nicht brauchen. Diese erste Zeit ist so wichtig und wertvoll, da kann der Besuch das Baby auch bisschen später sehen…

Aktueller Stand:

Meine Hoffnung war, dass es zum Ende des Sommers einfach „laufen“ würde und die Kälte mir nicht mehr so viel anhaben könnte. Wie es aussieht hat das geklappt und wenn nicht, habe ich noch viele Möglichkeiten, wie oben beschrieben. Ich bin sehr glücklich, dass ich mit meiner Stillgeschichte dieses Mal die Erfahrung vom letzten Mal heilen darf. Hätte ich damals nicht so lange und erbittert gekämpft, hätte ich es dieses Mal vielleicht auch nicht geschafft. Denn dann hätte ich die Ursache nicht gewusst und keine Lösungsstrategien gehabt. Ich hoffe, dass ich vielen Mamas Mut machen und auf diesem – doch oft nicht ganz einfachen Weg – helfen kann mit meinem Beitrag.

Zögert nicht, alle Hilfe, die ihr kriegen könnt in Anspruch zu nehmen (Stillberatungen siehe unten) oder ihr schreibt mir eine Mail!

 

 

Stillberatung:

La Leche Liga: https://www.lalecheliga.de/
Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen: https://www.afs-stillen.de/
Und es gibt auch immer regionale Angebote einfach mit Stillberatung UND Ort bei Google suchen!
Es lohnt sich auch, auf https://www.still-lexikon.de/ und https://www.breastfeedinginc.ca/ (Dr. Jack Newman v.a. großartig auch auf Facebook) zu recherchieren…